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McLaren bringt neues Frontflügel-Konzept für 2027 nach São Paulo

McLaren bringt Updates an Front- und Heckflügel sowie am Unterboden nach Interlagos. Dazu zählt ein Frontflügelkonzept, das auch beim Auto für 2027 zum Einsatz kommen soll.

McLaren bringt neues Frontflügel-Konzept für 2027 nach São Paulo

McLaren bringt an diesem Wochenende beim Großen Preis von São Paulo ein neues Frontflügelkonzept sowie weitere Änderungen am MCL40. Das Team geht davon aus, dass die Idee auch beim Auto für 2027 zum Einsatz kommt. Zugleich soll das Gesamtpaket die Leistung in den verbleibenden Rennen dieser Saison verbessern.

Die Updates betreffen den Front- und Heckflügel sowie Teile des Unterbodens. Peter Prodromou, McLarens Technischer Direktor für Aerodynamik, erklärte, die Arbeiten seien Teil des regulären Entwicklungsprogramms und sollten helfen, den Rückstand auf die Konkurrenten zu verkürzen.

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McLaren peilt kurzfristige Fortschritte und langfristigen Nutzen an

Prodromou sagte, Interlagos eigne sich gut, um die Neuerungen zu testen. Die Strecke sei repräsentativ, und McLaren habe dort in der Vergangenheit gute Leistungen gezeigt. Das Team hofft, mit den Änderungen näher an die Spitze heranzurücken und Schwung für das kommende Jahr mitzunehmen.

Die Entwicklungsarbeit für 2026 dient nicht ausschließlich der Vorbereitung auf das nächste Auto. McLaren kämpft weiterhin um Platz drei in der Konstrukteurswertung, und Prodromou betonte, die neuen Teile sollten dem MCL40 schon jetzt helfen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen außerdem in die Entwicklung für 2027 ein. Das Frontflügelkonzept soll auch in die Spezifikation des Autos übernommen werden, mit dem das Team im kommenden Jahr an den Start geht.

Der Ansatz entspricht McLarens angekündigtem Plan, die letzten Updates für 2026 zur Entwicklung des Autos für das kommende Jahr zu nutzen.

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Die jüngsten Ergebnisse zeigen, wie groß die Herausforderung ist

Nach einem umfangreichen Update für den MCL40 in Ungarn rückte McLaren an die Spitze. Dort gewann Lando Norris, bevor er in Zandvoort einen weiteren Sieg einfuhr. Seitdem hat die Form des Teams nachgelassen – trotz eines umfangreichen Pakets in Baku und weiterer Teile in Austin.

In den vergangenen vier Qualifyingsessions war McLaren im Schnitt das viertschnellste Team. Der Rückstand auf die Poleposition betrug 0,511 Sekunden, auf das drittschnellste Auto 0,236 Sekunden. McLaren liegt 17 Punkte hinter dem drittplatzierten Red Bull und holte in den vergangenen fünf Rennwochenenden 59 Punkte, Red Bull dagegen 152.

Norris wurde in Mexiko Fünfter und kam zwölf Sekunden hinter Sieger Max Verstappen ins Ziel. Er warnte jedoch davor, aus diesem Ergebnis abzuleiten, dass McLaren auf Strecken, auf denen das Team bislang Schwierigkeiten hatte, automatisch konkurrenzfähig sein werde. Das Team wisse, wo sich das Auto verbessern müsse, sagte er, doch die Umsetzung brauche Zeit. Seine Einschätzung spiegelt die größere Herausforderung wider, trotz einer schwierigen Saison kontinuierlich Fortschritte zu erzielen – ein Thema, das auch in unserem Bericht über Norris’ Vertrauen in McLarens Fortschritte behandelt wird.

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