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Vasseur frustriert: Ferrari hatte das Tempo für den Austin-Sieg

Fred Vasseur sagt, Ferrari sei in Austin schnell genug gewesen. Doch die schwache Qualifikation machte für Leclerc und Hamilton eine Aufholjagd nötig.

Vasseur frustriert: Ferrari hatte das Tempo für den Austin-Sieg
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Ferrari verließ den Großen Preis der USA mit Platz zwei für Charles Leclerc und Rang vier für Lewis Hamilton. Teamchef Fred Vasseur ist jedoch überzeugt, dass das Auto schnell genug war, um um den Sieg zu kämpfen. Das Ergebnis sei solide gewesen, sagte er, doch die Kluft zwischen Ferraris Potenzial und dem tatsächlichen Resultat habe das Team frustriert.

Leclerc hatte das Freitagstraining angeführt, Hamilton war im dritten freien Training der Schnellste. Ihre Startplätze – vier und fünf – ließen ein schwierigeres Rennen erwarten, zumal das Feld eng beieinanderlag. Beide machten auf weichen Reifen am Start Plätze gut. Ferraris Zwei-Stopp-Strategie verhalf Leclerc zu Rang zwei hinter Kimi Antonelli; auf dem Weg dorthin überholte er Max Verstappen. Hamilton kam hinter Verstappen als Vierter ins Ziel.

Das Renntempo reichte nicht, um den Rückstand aus dem Qualifying wettzumachen

Vasseur sagte, Leclerc habe zu Rennbeginn auf die Führung gezielt, weshalb der zweite Platz schwer zu akzeptieren gewesen sei. Dennoch bezeichnete er Ferraris Wochenende als positiv. Über die jüngsten Rennen hinweg habe das Team mehr Punkte gesammelt als jedes andere.

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Vasseur hielt die Strategie angesichts der Startplätze vier und fünf für die richtige Wahl. Wer weiter hinten starte, könne im Verkehr feststecken und müsse womöglich aggressiver vorgehen. Außerdem hätte Hamilton Verstappen seiner Einschätzung nach vielleicht noch einholen können, wenn es gegen Rennende nicht zur virtuellen Safety-Car-Phase gekommen wäre. Sicher sei das allerdings nicht.

Die Gespräche des Teams mit seinen Fahrern waren bereits Thema unserer Berichte über Vasseur und Leclerc sowie über Hamiltons Einfluss auf Ferraris Designentscheidungen für 2026.

Ein enges Arbeitsfenster kostete Ferrari im dritten Qualifying-Abschnitt

Als größten Schwachpunkt des Wochenendes nannte Vasseur den letzten Qualifying-Abschnitt. Leclerc fuhr seine schnellste Runde bereits in Q2, und in Q3 brachte das Team nicht alles zusammen. Das Arbeitsfenster für Auto und Reifen sei extrem eng gewesen: Schon ein kleiner Gripverlust, eine Windböe oder eine zu hohe Reifentemperatur könne mehrere Zehntelsekunden kosten. In einem eng zusammenliegenden Feld könne das einen deutlichen Rückfall in der Startaufstellung bedeuten.

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Das Grundtempo des SF-26 sei aus Vasseurs Sicht vom Freitagmorgen bis zum Rennende stark geblieben. Doch reine Geschwindigkeit habe nicht genügt. Abstimmung, Reifenmanagement und die richtigen Bedingungen im entscheidenden Moment hätten ebenfalls eine Rolle gespielt. Ferraris Aufgabe bestehe darin, diese Faktoren zuverlässiger zusammenzubringen.

Für Vasseur bedeutete die Frustration nicht, dass Ferrari ein schwaches Wochenende gehabt hatte. Sie spiegelte vielmehr das Gefühl wider, konkurrenzfähig genug für ein besseres Ergebnis gewesen zu sein – diese Chance im Qualifying und im Rennen aber nicht vollständig genutzt zu haben.

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