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Norris lobt McLaren-Upgrade, Brasilien-Entscheidung bleibt offen

Lando Norris sagt, die Upgrades von McLaren in São Paulo funktionieren wie erhofft. Das Team wertet die Daten aus, bevor es das komplette Paket für Samstag bestätigt.

Norris lobt McLaren-Upgrade, Brasilien-Entscheidung bleibt offen
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Lando Norris bewertete die neuesten MCL40-Upgrades von McLaren nach seiner Bestzeit im ersten freien Training des São Paulo Grand Prix vorsichtig positiv. Das Team hatte noch nicht bestätigt, ob alle neuen Teile am Samstag im Auto bleiben, doch die ersten Daten sprachen dafür, das komplette Paket beizubehalten.

Norris beendete FP1 0,082 Sekunden vor Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli. Auch im zweiten freien Training zeigte er konkurrenzfähiges Longrun-Tempo, auch wenn er sagte, McLaren liege in dieser Session rund zwei Zehntel pro Runde hinter Mercedes. Der Fahrer bezeichnete das Ergebnis des ersten Trainings als willkommene Überraschung und sagte, die Updates lieferten offenbar das, was das Team erwartet hatte.

Das Paket wurde am Freitag in Etappen getestet, wobei Norris verschiedene Teilekombinationen fuhr. Der Rookie Leonardo Fornaroli absolvierte während FP1 den Großteil der Rake-Tests. McLaren wollte die Daten aus beiden Sessions prüfen, bevor es seine endgültige Entscheidung traf. Rennleiter Randy Singh sagte, die Anzeichen seien ermutigend, und der komplette Satz Upgrades werde wahrscheinlich bleiben.

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Die Einschätzung folgt auf einen vorsichtigen Ansatz bei McLarens Upgrades für São Paulo, bei dem das Team sowohl Leistungsgewinne als auch ein besser beherrschbares Auto anstrebt.

McLarens überarbeitetes Paket zielt auf Fahrbarkeit und Tempo

Die neuesten Änderungen bauen auf Updates auf, die früher im Dreifach-Wochenende eingeführt wurden, darunter eine überarbeitete Geometrie der Vorderradaufhängung und Details am Diffusor für Austin. In Brasilien nahm McLaren weitere aerodynamische Änderungen vor: einen neu gestalteten Frontflügel, Anpassungen am Heckflügel und an dessen Balken sowie Updates am Unterboden. Alle drei Ebenen des Frontflügels wurden neu geformt, und der Flügel ist nun über seine mittlere Ebene an der Nase befestigt.

Die Entwicklungsarbeit wurde Anfang September abgenommen, bevor das Designteam seine Aufmerksamkeit vollständig dem Auto für 2027 zuwandte. Ziel war es laut Team, die Leistung zu steigern und das Auto beim Bremsen etwas berechenbarer und leichter zu fahren zu machen.

Norris empfand das Handling als etwas unkomplizierter, warnte jedoch davor, aus einer einzigen Strecke feste Schlüsse zu ziehen. Außerdem merkte er an, dass Upgrades letztlich auf die Rundenzeit abzielen und nicht bloß das Handling verbessern sollen. Das neue Frontflügel-Konzept, das nach São Paulo gebracht wurde, ist der sichtbarste Teil der Änderungen.

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Ein Freitag reicht nicht, um die Upgrade-Frage zu klären

Nicht alle Probleme von McLaren lassen sich mit aerodynamischen Änderungen lösen. Der Ausgangsbericht besagt, dass das kompakte Design des Autos, das helfen sollte, das Mindestgewicht einzuhalten, die Stabilität beeinträchtigt und die Unterbodenfläche vor den Hinterrädern eingeschränkt hat. Die Fahrer des Teams empfinden das Auto zudem als anspruchsvoll, wenn man es konstant am Limit bewegen will, und die Reifentemperaturen reagieren empfindlich auf das Rutschen.

Vorerst ist Norris' Reaktion vom ersten Tag eher ermutigend als eindeutig. McLaren wird seine Datenprüfung abschließen, bevor es entscheidet, ob das gesamte Paket für Samstag im Auto bleibt.

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