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Hamilton, Leclerc und Verstappen mit Startplatzstrafen in São Paulo
Hamilton und Leclerc müssen um 10 Plätze zurück, Verstappen startet vom Ende des Feldes, und auch Perez und Russell erhalten Strafen für Antriebseinheiten in São Paulo.

Lewis Hamilton, Charles Leclerc und Max Verstappen werden den Großen Preis von São Paulo nach Wechseln der Antriebseinheiten weit hinten im Feld aufnehmen. Damit gehören sie zu den Fahrern, die in Brasilien Strafen erhalten, zusammen mit George Russell und Sergio Perez.
Ferrari hat das Saisonkontingent an Verbrennungsmotoren für Hamilton und Leclerc überschritten, weshalb beide um 10 Plätze nach hinten versetzt werden. Red Bull hat bei Verstappens Motor, Turbolader und Abgasanlage die Grenzen überschritten, wodurch er vom Ende des Feldes starten muss. Cadillac hat Perez außerdem einen neuen Ferrari-Motor, Turbolader und MGU-K eingebaut, was ebenfalls eine Rasterstrafe nach sich zieht.
Die Motorenlimits bestimmen die Startreihenfolge
Das Strafsystem sieht eine Rückversetzung um 10 Plätze vor, wenn ein Auto erstmals das Kontingent für ein Bauteil überschreitet. Weitere Verstöße ziehen Strafen um fünf Plätze nach sich, und Strafen, die beim selben Rennwochenende anfallen, werden addiert. Jeder Fahrer, dessen Gesamtstrafe mehr als 15 Plätze beträgt, muss vom Ende des Feldes starten.
Damit müssen Hamilton und Leclerc von ihren Qualifying-Positionen deutlich zurückfallen, während Verstappen aus dem hinteren Bereich starten wird. Zur Höhe von Perez’ Strafe macht die Quelle keine Angaben. Russell hatte bereits bestätigt, dass er nach einem ähnlichen Motorwechsel eine Strafe um fünf Plätze hinnehmen muss.
Die Änderungen im Feld bringen zusätzliche Komplikationen für das Wochenende, während sich die Fahrer auf das Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag vorbereiten. Verfolgen Sie das Geschehen mit unserem Live-Timing zum Großen Preis von São Paulo 2026 und werfen Sie einen Blick auf die Vorschau zum GP von São Paulo mit Informationen zu Strecke, Reifen und Strategie.
Frühere Aufholjagden in Interlagos dienen als Referenz
Hamilton hat sich in Interlagos schon früher aus dem hinteren Feld nach vorne gekämpft. Im Jahr 2021 arbeitete er sich über das Sprintrennen und den Grand Prix hinweg nach vorne, nachdem er im Freitagsqualifying wegen einer DRS-Unregelmäßigkeit disqualifiziert und anschließend mit einer Strafe um fünf Plätze wegen eines Motorwechsels belegt worden war.
Auch Verstappen hat in jüngerer Vergangenheit aus schwierigen Startpositionen Fortschritte gemacht. Nach einem schwierigen Qualifying und einer Motorstrafe startete er 2024 von Platz 17 und gewann am Ende das Rennen. 2025 führten Änderungen bei Red Bull nach einer weiteren schwierigen Qualifikation dazu, dass er aus der Boxengasse startete; er kämpfte sich bis auf Rang drei vor.
Diesmal hängt das Ausmaß der Aufholjagd davon ab, wo sich jeder Fahrer im Qualifying platziert, bevor die Strafen angewendet werden. Hamilton und Leclerc verlieren 10 Plätze, während Verstappen durch seine angekündigte Strafe ans Ende des Feldes muss.
