São Paulo Grand Prix — Qualifying

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Analyse

WEC: Die spannendsten Storylines vor dem 6h von Fuji

Die WEC-Saison 2026 geht nach Austin nach Fuji. Toyota, BMW und Ferrari liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Hypercar-Titel. Wer dominiert in Japan?

WEC: Die spannendsten Storylines vor dem 6h von Fuji
© FIA WEC

WEC kehrt nach Fuji zurück: Der Kampf um die Meisterschaft spitzt sich zu

Nur drei Wochen nach dem Lone Star Le Mans kehrt die World Endurance Championship mit dem sechsten Rennen der Saison 2026 auf den Fuji Speedway zurück. In diesem Wochenende steht der heimische Favorit Toyota im Rampenlicht – ein Hersteller, der diese Strecke sowohl in der LMP1- als auch in der Hypercar-Ära schon lange dominiert.

Doch das Machtgefüge in der Meisterschaft verschiebt sich. Während Toyota weiterhin ein Schwergewicht bleibt, sind BMW und ein wieder erstarkendes Ferrari bereit, die japanische Marke um die Hypercar-Ehre herauszufordern.

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© Getty Images

Ein Titelkampf auf Messers Schneide

Der Kampf um die Meisterschaft ist nach einem dramatischen Rennen in Austin unglaublich eng geworden. Da beide führenden Teams beim letzten Mal keine Punkte sammeln konnten, ist die Tabellensituation extrem angespannt. Der #20 BMW (Robin Frijns und Rene Rast) und der #7 Toyota (Nyck de Vries, Kamui Kobayashi und Mike Conway) liegen mit jeweils 75 Punkten gleichauf. Währenddessen liegt die #8 Toyota-Crew mit nur 11 Punkten Rückstand auf dem dritten Platz.

Aufgrund der Änderungen im Kalender 2026 folgt auf Fuji nun eine Serie von zwei sechsstündigen Rennen in Europa (Barcelona und Monza), anstatt des traditionellen Finales in Bahrain. Das macht die Punkteausbeute in Japan kritischer denn je, besonders da durch die Absage der 8 Stunden von Bahrain die Chance auf Bonuspunkte entfallen ist.

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© FIA WEC

Toyotas Mission: Heimdominanz verteidigen

Die Einführung des überarbeiteten TR010 LMH hat Toyota endgültig wieder als Spitzenreiter etabliert. Nach Siegen in Imola und Le Mans peilte das Team einen Triple-Sieg in fünf Rennen an, bevor technische Probleme den #7 Toyota in Austin ausbremsten.

Toyotas Erfolgsgeschichte in Fuji ist legendär. In der LMP1-Ära gewann der Hersteller zwischen 2012 und 2019 sieben von acht Rennen. Selbst in der Hypercar-Ära konnten sie 2022 und 2023 Siege feiern. Auch wenn das Rennen 2025 für das Team schwierig verlief, werden sie alles daran setzen, vor ihrem heimischen Publikum wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen.

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Ferrari und BMW: Die Verfolger im Visier

Ferrari geht mit neuem Schwung in dieses Wochenende. Nach einer Phase vergleichsweise schwacher Ergebnisse hat ein Sieg in Austin den „Prancing Horse“ wieder zurück in das Gespräch gebracht. Obwohl Japan historisch gesehen eine Herausforderung für den 499P LMH darstellt, deutet der jüngste Sieg darauf hin, dass sie echte Titelanwärter sein könnten, sofern sie die Tücken des Fuji-Layouts meistern.

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© James Moy Photography via Getty Images

BMW hingegen muss den enttäuschenden achten Platz in Austin vergessen machen. Nachdem der deutsche Hersteller in Spa und Sao Paolo eine starke Pace gezeigt hat, muss er nun beweisen, dass die Winter-Updates des M Hybrid V8 auch unter Druck zu Ergebnissen führen.

Alpine und der LMGT3-Sprint

Auch Alpine verbindet eine besondere Verbindung mit der Strecke, da sie im letzten Jahr ihren ersten Hypercar-Sieg in Fuji einfahren konnten. Trotz einer bedeutenden Änderung im Fahreraufgebot – weg von Antonio Felix da Costa und Fred Makowiecki hin zu Zwei-Fahrer-Besetzungen – bleibt das französische Team ein gefährlicher Außenseiter.

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Zuletzt steht der Kampf in der LMGT3-Klasse kurz vor dem Explodieren. Da der führende Corvette Z06 GT3.R in Austin seinen Vorsprung eingebüßt hat, ist der Abstand zwischen den Top-Kontrahenten massiv geschrumpft. Die Meisterschaft ist nun für jeden offen, der über die nötige Geschwindigkeit verfügt.

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