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Stella: McLaren war in Austin auf Augenhöhe mit Ferrari und Red Bull
Andrea Stella sieht McLaren beim US-Grand-Prix auf Augenhöhe mit Ferrari und Red Bull. Norris wurde Fünfter, weitere Updates sind in Arbeit.

Andrea Stella glaubt, dass McLaren beim Großen Preis der USA schnell genug war, um mit Ferrari und Red Bull mitzuhalten – auch wenn das Team Austin ohne Podestplatz verließ. Lando Norris lag in der Schlussphase des Rennens auf Rang zwei, kam letztlich aber als Fünfter ins Ziel. Oscar Piastri wurde Siebter.
Der Teamchef sagte, McLaren habe am Sonntag mehr vom Potenzial seines Autos gezeigt, als das Team im Qualifying hatte ausschöpfen können. Norris und Piastri waren von den Plätzen acht und sieben gestartet. Stella warnte jedoch, dass es in dieser Saison schwierig gewesen sei, das volle Potenzial des Autos abzurufen.
Norris’ Ein-Stopp-Strategie hielt die Verfolger nicht auf
Norris rückte nach McLarens Entscheidung für eine Ein-Stopp-Strategie auf den zweiten Platz vor. Charles Leclerc und Lewis Hamilton von Ferrari sowie Max Verstappen legten zwei Boxenstopps ein und konnten in der Schlussphase zu ihm aufschließen. Alle drei zogen schließlich am McLaren-Piloten vorbei.
Stella sagte, ein Safety-Car hätte der Ein-Stopp-Strategie geholfen, doch dazu kam es nicht. Zudem räumte er ein, dass es unwahrscheinlich gewesen sei, Verstappen und vor allem Leclerc hinter sich zu halten. McLaren hatte gehofft, mit den harten Reifen auch Hamilton abwehren zu können. Stella zufolge hing das jedoch davon ab, wie sich die Reifen gegen Rennende verhielten.

Norris hielt den fünften Platz für das bestmögliche Ergebnis. Piastri kam als Siebter ins Ziel, nachdem er George Russell hinter sich gehalten hatte.
Stella bezeichnete McLaren im Rennen als konkurrenzfähig gegenüber Ferrari und Red Bull. Kimi Antonelli habe jedoch offenbar einen Vorteil gegenüber dem restlichen Feld gehabt. Diese Einschätzung dürfte nach Norris’ jüngster Serie für etwas Zuversicht sorgen: In den vier Grands Prix seit seinen beiden Siegen im Sommer stand er nicht mehr auf dem Podium.
McLaren erwartet Updates in Brasilien und Las Vegas
Stella sagte, das Team entwickle weitere Updates, die beim Großen Preis von Brasilien und beim Großen Preis von Las Vegas kommen sollen. Für Mexiko seien nur wenige Neuerungen geplant. Die späteren Updates sollen McLaren regelmäßiger in den Kampf um Podestplätze bringen und dem Team helfen, das für Siege nötige Niveau zu erreichen.
Die geplante Weiterentwicklung erfolgt schrittweise. Auch die verbleibenden Updates für 2026 sollen McLarens nächstes Auto voranbringen. Mehr dazu: McLarens Pläne für die letzten Updates 2026.
Piastri hat außerdem infrage gestellt, ob das Team die Schwierigkeiten des MCL40 noch vor der nächsten Saison beheben kann. Seine Bedenken lenken den Blick darauf, wie viel Fortschritt das kommende Update-Paket bringen wird. Piastris Einschätzung zu McLarens Aussichten lesen.
