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Verstappen schließt Motorstrafe in der späten Saisonphase nicht aus

Max Verstappen hält eine Strafe für die Antriebseinheit im Jahr 2026 weiterhin für möglich. Red Bull hat jedoch noch keinen Termin für einen Komponententausch festgelegt.

Verstappen schließt Motorstrafe in der späten Saisonphase nicht aus
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Max Verstappen hat nicht ausgeschlossen, vor dem Ende der Formel-1-Saison 2026 eine Startplatzstrafe zu kassieren. Noch stehen sechs Rennen aus. Der Red-Bull-Fahrer sagte, dass das Team keinen festen Zeitpunkt für einen Wechsel festgelegt habe, der eine Strafe nach sich ziehen würde.

Verstappen ist in diesem Jahr bislang einer Startplatzstrafe wegen der Antriebseinheit entgangen. Allerdings nutzt er bei Verbrennungsmotor, Turbolader, MGU-K, Energiespeicher, Steuerungselektronik und Auspuffanlagen jeweils die letzte straffreie Einheit. Zudem hat er fünf der sechs erlaubten Nebenaggregate der Antriebseinheit verbraucht. Ab dem siebten Bauteil wird eine Strafe fällig.

Verstappen hält eine Strafe weiterhin für möglich

Auf die Frage, ob in den letzten Rennen eine Strafe nötig werden könnte, sagte Verstappen, das sei möglich. Allerdings betonte er, dass noch kein Zeitpunkt feststehe. Das Team werde die Lage im weiteren Saisonverlauf genau beobachten.

Damit bleibt das Risiko bestehen, obwohl Verstappen zuletzt erfolgreich war: Er gewann die vergangenen beiden Rennen in Sepang und Singapur. Seine Saison 2026 war jedoch bereits von zwei Ausfällen im Zusammenhang mit der Antriebseinheit geprägt. In China beendete ein Kühlmittelleck sein Rennen, während ein Motorschaden am Start in Monaco ihn bereits in der ersten Runde zum Aufgeben zwang.

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Hadjar und Lawson haben bereits Strafen kassiert

Verstappens Teamkollege Isack Hadjar erhielt in Malaysia bereits eine Rückversetzung um fünf Plätze, nachdem er einen neuen Verbrennungsmotor bekommen hatte. In Singapur startete er anschließend aus der Boxengasse, nachdem Verbrennungsmotor, Turbolader, Auspuffanlage und ein Nebenaggregat der Antriebseinheit gewechselt worden waren.

Beim Großen Preis von Italien erhielt Liam Lawson eine Strafe für sämtliche Komponenten und musste vom Ende des Feldes starten. Lawson vertrat damals den verletzten Hadjar, weshalb die Strafe Hadjars Komponenten-Kontingent angerechnet wurde.

Verstappens Situation unterscheidet sich somit von der seines Teamkollegen: Bei den genannten Komponenten liegt er noch innerhalb des straffreien Kontingents, nutzt aber jeweils bereits die letzte erlaubte Einheit. Sollte Red Bull ein weiteres Bauteil über das Kontingent hinaus einbauen müssen, könnte eine Strafe folgen. Weitere Hintergründe zu Verstappens Saison mit dem Team gibt es in unserem früheren Bericht zu seiner Saison 2026 und zu Red Bulls Strategie beim Großen Preis von Österreich.

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